Naher Osten — 7Dayes Nachrichtenagentur
Israel hat am Sonntag zwei ausländische Staatsbürger ausgewiesen, den Spanier Saif Abu Kishk und den Brasilianer Thiago Avila. Dies geschah, nachdem das Außenministerium eine Untersuchung ihrer Beteiligung an einer Hilfsflottille abgeschlossen hatte, die auf dem Weg nach Gaza war. Die israelische Regierung bestätigte die Maßnahme und die Abschiebung der beiden Aktivisten.
Details zur Untersuchung und Abschiebung
Die beiden Aktivisten, deren Namen vom israelischen Außenministerium bekannt gegeben wurden, wurden nach Abschluss der Ermittlungen zu ihrer Rolle in der Gaza-Flottille des Landes verwiesen. Die genauen Umstände ihrer Festnahme oder die Dauer der Untersuchung wurden nicht näher erläutert. Solche Aktionen Israels gegen Aktivisten, die versuchen, die Seeblockade des Gazastreifens zu durchbrechen, sind in der Vergangenheit wiederholt vorgekommen.
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Hintergrund der Hilfsflottillen nach Gaza
Hilfsflottillen versuchen regelmäßig, humanitäre Güter in den Gazastreifen zu bringen, um die dortige Bevölkerung zu unterstützen. Israel unterhält jedoch eine strenge Blockade des Küstenstreifens, die es mit Sicherheitsbedenken begründet. Diese Blockade soll verhindern, dass Waffen und andere Materialien, die für militärische Zwecke genutzt werden könnten, in das von der Hamas kontrollierte Gebiet gelangen. Die internationale Gemeinschaft fordert jedoch oft eine Lockerung der Blockade, um die humanitäre Lage zu verbessern. Die Ausweisung der Aktivisten unterstreicht die anhaltenden Spannungen in der Region.